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Donnerstag, 21. Januar 2010

"Offene Stadt Hamburg"

Stadtplanung Hamburg - Offene Stadt Hamburg: Studie fordert neue Quartiersentwicklung (Hamburger Abendblatt): "Die inhaltliche Kernaussage der Studie weist der zukünftigen Stadtentwicklung neue Wege: 'Kreative Milieus haben durch ihre Sichtbarkeit im Stadtraum eine hohe Bedeutung.' Ihre Entstehung sei von einer Vielzahl von Faktoren ('Akteurskonstellationen') abhängig. Weiter heißt es, dass die Entstehungsfaktoren 'weit über die klassischen städteplanerischen und immobilienwirtschaftlichen Werkzeuge hinausgehen'."

Ein Haufen Blabla, um dann die ganze Sache zur "Offenen Stadt Hamburg" auszurufen, nicht wahr? Wieso eigentlich offen? War die Stadt bisher zu? Oder will man hier unterschwellig suggerieren, unsere Stadt ist so willenlos und geschmiert, dass da ohne Probleme jeder rein kann? Klingt irgendwie eklig und schmutzig, aber das passt ja auch zu den Gedanken, die solche Konstrukte hervorbringen.
Was haben wir gelacht.
In der "Offenen Stadt" Hamburg.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Beatclub :: I got Erection, St. Pauli

...und ein fröhliches Weihnachtsfest!

Dienstag, 8. Dezember 2009

L!VE im Kaiserkeller

Termin bestätigt!
Kaiserkeller L!VE: "21. Jan. 2010 20:00 Subroad (F) / The Baltmore Gunclub (HH) @Kaiserkeller, Hamburg"

Dienstag, 1. Dezember 2009

Lyrics :: Paint it Red (Gentrification)

Welcome to another day in hell
that we build ourselves so well
Take a good look at your neighboorhood
you ain't cursing but i know you should
No more music under the bridge
all the windows are black as pitch
greed demands its own reservation
And they call it gentrification

Chorus
They say the city thrives (kick ‘em all out)
But we’re waiting for their tower to fall
And then we’ll kick em out (kick ‘em all out)

Welcome to another dream gone bad
That we brought down on our head
Listen to the noise that’s coming near
It’s happening and it’s happening here
they take streets away from us
make room for the next Starbucks
Welcome to the conflagration
brought to you by gentrification

Chorus
And united we’re all standing tall
2nd Line
paint their city, paint their city, paint their city red…

Instrumental Solo

Bad businessmen, queer politicians
Social distortion, no medication
By revolution or revelation
by any means fight gentrification

Chorus
They say the city thrives (kick ‘em all out)
But we’re waiting for their tower to fall
And then we’ll kick em out (kick ‘em all out)
And united we’re all standing tall
2nd Line
paint their city, paint their city, paint their city red…

Break

Paint it red, paint it red (paint it all red)
Paint it red, paint it red (waiting for their tower to fall)
Paint it red, paint it red (paint it all red)

Sonntag, 8. November 2009

Hamburg Gentrification in aspekte

Dienstag, 3. November 2009

Not In Our Name, Marke Hamburg!

Hamburg als Schickimicki-Brand?

Hamburger Künstler und ihre Unterstützer verpassen dem schwarz-grünen Senat eine schallende Ohrfreige für seine unsoziale Politik, die Abermillionen in Prestige-Projekte für die oberen Zehntausend ("Elbphilharmonie") steckt, während (Sub-)Kultur, Bildung und soziale Institutionen kahlrasiert werden.

Deshalb hier unterzeichnen!


"Eine Stadt ist keine Marke. Eine Stadt ist auch kein Unternehmen. Eine Stadt ist ein Gemeinwesen."


Donnerstag, 22. Oktober 2009

Kontext :: Gentrification

Unter dem Tag "Gentrification" sammeln wir in letzter Zeit etc. ein paar Dinge, die uns tierisch auf den Zeiger gehen. Und damit auch verständlich ist, worum es geht, hier einmal die Definition:

"Die Gentrifizierung (von engl. Gentry /dʒɛntri/: niederer Adel), teils auch Gentrifikation (von engl. Gentrification), umgangssprachlich auch „Yuppisierung“, ist ein in der Stadtgeographie verwendeter Begriff, der einen sozialen Umstrukturierungsprozess eines Stadtteils beschreibt. Die gezielte Aufwertung des Wohnumfelds sowie Restaurierungs- und Umbautätigkeiten führen zu einer Veränderung der Bevölkerung."
Warum sich darüber aufregen? Soll doch jeder machen, wie er lustig ist... betrifft uns ja nicht.
Doch, uns schon... weiter im Text:
"Beispiele für einen stattfindenden Gentrifizierungsprozess in Deutschland liefern Stadtteile wie



Also, wenn's schon bei Wikipedia steht, isses eigentlich schon fast zu spät, oder?
Aufwachen!

Montag, 5. Oktober 2009

Online-Petition: Rettet die Sternbrücke


Das kleine, feine subkulturelle Zentrum an der Sternbrücke darf nicht sterben! Dafür kann man sich hier per Online-Petition stark machen. Fight gentrification - reclaim the city!

Donnerstag, 6. August 2009

Farbe bekennen!

Mal etwas ganz anderes: Der Baltimore Gun Club steht auf kräftige, wilde Rockmusik, und vielleicht auch auf ruppigen oder gewaltigen Sound. Bei allem Spaß am Lärm jedoch sollte eins klar sein: Gewalt ist Scheisse und ein Zeichen mangelnder Intelligenz. Als Band, die sich besonders mit Hamburg-St. Pauli identifiziert, ist es auch uns nicht egal, wenn grundlose und abscheuliche Gewalttaten auf unseren Straßen von organisierten Gruppen agressiver und gewaltbereiter Straftäter begangen werden. Deswegen unterstützen wir folgenden Aufruf voll und ganz:

Auch ohne Zähne das Maul aufmachen 2.0 – gegen Polizeigewalt!

Beginn: Freitag, den 7. August 2009 um 20:00 Uhr
nach dem Spiel FC St. Pauli – RW Ahlen
auf dem Südkurvenvorplatz am Millerntorstadion

Kundgebung 20:30 Uhr, Neuer Pferdemarkt

Route: Budapester Str. – Neuer Pferdemarkt – Schanzenstraße – Altonaer Str. – Schulterblatt – Neuer Pferdemarkt – Budapester Str.

Abschlusskundgebung um 22:00 Uhr, Südkurvenvorplatz

Nachdem von Seiten der Polizeiführung und der politisch Verantwortlichen für die gewalttätigen Polizeiübergriffe in der Nacht zum 5. Juli unablässig neue Rechtfertigungsversuche unternommen werden, die sich mit jeder Version weiter von der Wahrheit entfernen, werden wir mit einem lautstarken und gewaltfreien Demonstrationszug unsere Forderungen nach Konsequenzen der Konfrontationstaktik des Hamburger Innensenators und der Polizeiführung bekräftigen:

Wir fordern die Wiedereinrichtung einer unabhängigen Untersuchungsinstanz für rechtswidriges Polizeihandeln. Die Vergangenheit hat deutlich gezeigt, dass ein internes Dezernat zu einer objektiven Aufklärung weder willens noch in der Lage ist. Die Abschaffung einer externen Kommission ist ein schlimmes Erbe der Schill-Ära und muss endlich revidiert werden!

Die individuelle Kennzeichnungspflicht für alle Polizeibeamten, insbesondere für die Angehörigen geschlossener Einheiten der Bereitschaftspolizei, ist dringend erforderlich und überfällig. Es ist ein untragbarer Zustand, dass in einem Rechtsstaat die Inhaber des Gewaltmonopols vermummt schwere Straftaten begehen können, ohne Gefahr zu laufen, dabei erkannt zu werden während in der EU jedes Rindvieh von Geburt an lückenlos identifizierbar sein muss!

Ein Innensenator, der diese Zustände zu verantworten hat und ohne jegliche Einsicht und Kritikfähigkeit gutheißt, der weiter an Konfrontation und Eskalation festhält und gegen ganze Stadtviertel gewaltsam vorgeht, ist für die Hamburger Bürger nicht mehr tragbar. Wir fordern die sofortige Entlassung von Christoph Ahlhaus und einen Innensenator, der zu einem Umdenken fähig und zu einer Abkehr von der Gewalteskalation bereit ist!

FÜR EINE UNABHÄNGIGE UNTERSUCHUNG DER POLIZEIÜBERGRIFFE!
FÜR DIE INDIVIDUELLE KENNZEICHNUNG VON POLIZISTEN!
SCHLUSS MIT DEM ESKALATIONSKURS!
AHLHAUS GO HOME!

BallKult e. V.
AFM - Abteilung Fördernde Mitglieder des FC St. Pauli
AGIM - Arbeitsgemeinschaft interessierter Mitglieder
Fanclubsprecherrat der offiziellen Fanclubs des FC St. Pauli
ProFans St. Pauli
Ultrà Sankt Pauli
Übersteiger

Dienstag, 21. Juli 2009

Fragen an den Innensenator

Die lange Geschichte um den Angriff einer Horde nordischer Chaoten, die sich als Polizeibeamte verkleideten (oder so) [die relevanten Details sind unter dem Tag St.Pauli auf diesem Blog einsehbar] ist leider noch nicht zuende.

Stadionwelt-Fans: "Das Bündnis Aktiver Fußballfans, kurz BAFF, fordert in einer aktuellen Pressemittelung die lückenlose Aufklärung des Polizeieinsatzes in der St. Pauli-Fankneipe „Jolly Roger“ und eine „zwingende Kennzeichnung“ der Polizeibeamten.

Der Polizeiangriff auf die Sankt Pauli-Fankneipe „Jolly Roger“ in der Nacht auf den 5. Juli ist aus Sicht von BAFF das aktuellste Beispiel einer Reihe von überzogenen Polizeieinsätzen, die das Bündnis mit zunehmender Sorge und Wut beobachtet."

Es ist sicherlich keine große Prophezeiung, dass wenn diese Vorfälle nicht geklärt werden, sie zusammen mit der grassierenden Wirtschaftskrise und dem allgemeinen sozialen Verfall, die Stimmung "auf den Straßen" noch mehr anheizen werden, als sie ohnehin schon ist. Ich, weiß, dass es selbst vernünftigen Menschen so geht - sonst würden wir nicht gerade anfangen, wieder alte Scheiben von Ton Steine Scherben aufzulegen. Also, Ladies, reißt euch mal zusammen!

Sonntag, 12. Juli 2009

Beatclub :: Die letzte Schlacht etc...

Eine lustige Sache passierte auf dem Weg nach St. Pauli... was mich gleich veranlasste, mal zu sehen, ob es einen passenden Clip aufzutreiben gibt. Ja, meine Brüder und Schwestern, erstaunlicherweise sieht das zusammengeschnittene Wochenschaumaterial aus wie eine Livereportage. In diesem Sinne, geniesst die letzten Sommertage...



P.S. Sicherlich miese Qualität im Video, und der ewiggestrigen Sozialismusromantik kann man auch nichts abgewinnen - wer will schon als Ameise mitmarschieren. Aber als Dokument für die realexistierende Rockmusik in diesem Lande unheimlich wertvoll. Rio Reiser, R.I.P.

Update :: Da die Vorfälle, auf die sich dieses ursprüngliche (verärgerte) Posting bezog, immer noch nicht aufgeklärt wurden, unterstützt der Baltimore Gun-Club als Mittel der demokratischen Meinungsäusserung und Schutz des Bürgers einen erneuten Aufruf zur Demonstration, wie er von verschiedenen Gruppen aus und um St. Pauli veröffentlicht wurde.

St. Pauli macht das Maul auf

3500 St. Pauli-Fans demonstrieren (friedlich!): "Hamburg - 'Wir machen auch ohne Zähne das Maul auf', stand in weißen Buchstaben auf einem braunen Transparent, das über der St. Pauli-Fankneipe 'Jolly Roger' hing. Diese Losung war gleichzeitig auch das Motto einer Demonstration von Anhängern des Hamburger Fußballclubs, bei der am Freitagabend rund 3500 Teilnehmer gegen Polizeigewalt protestierten."

"Friedlicher Protest: Zahlreiche Anhänger des FC St. Pauli haben gegen einen Polizeieinsatz in der Fankneipe 'Jolly Roger' demonstriert. Auch Spieler des Zweitligisten schlossen sich dem Demo-Zug an. Ein Besucher der Kneipe hat Strafanzeige gegen die Polizei gestellt."

Wie sich inzwischen herausgestellt hat, sollen die mutmaßlichen Täter Beamte einer Sonderstaffel aus Schleswig-Holstein sein, die "noch eine Rechnung zu begleichen" hatten und sich das 'Jolly Roger' bewußt als Angriffsziel ausgesucht haben. Möchte mal gerne wissen, was das für Leute sind. Und überhaupt: Was sagen unsere Hamburger Beamten dazu, wenn ihre Nachbarn und Mitbürger von wilden Horden aus dem Norden überfallen werden?

Oder gibt es etwa keine Pauli-Fans bei der Hamburger Polizei? Nääääääääääääääääääh, das glob ich net....

Mittwoch, 8. Juli 2009

Einsatz in St. Pauli

Einsatz in Fankneipe: FC St. Pauli fordert Polizei zu Stellungnahme auf: "Entsetzen bei Fans und Verein: Nach dem Polizeieinsatz in einer St.-Pauli-Fankneipe hat der FC St. Pauli die Sicherheitsbehörden zu einer Stellungnahme aufgefordert. Die Anhänger haben für Freitag eine Demonstration angekündigt, die Polizei mauert weiter."

Die Geschichte von den Barbaren und den Piraten geht weiter! Das muss doch eigentlich ein Schlag ins Gesicht eines jeden ehrlichen Polizisten sein, wenn jeder Grundsatz von Ehre und Vertrauenswürdigkeit so mit Füssen Stiefeln getreten wird, oder?

Dienstag, 7. Juli 2009

Barbaren bei den Piraten

Polizei-Einsatz in Fankneipe: St. Pauli-Anhänger verletzt und entsetzt: "Tränende Augen und herausgeschlagene Zähne: Die Polizei hat am vergangenen Wochenende die St. Pauli-Fankneipe 'Jolly Roger' gestürmt. Dabei wurden zahlreiche Anhänger verletzt. Der Grund ist rätselhaft, mittlerweile wird polizeiintern ermittelt."

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