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Mittwoch, 28. April 2010

Reichtum ist Geschmackssache

Bei ihrem letzten Auftritt unter Ausschluß der Öffentlichkeit präsentierte der Baltimore Gun Club dem erschrockenen Publikum ihren neuesten Agitprop-Grotesksong mit dem vielsagenden Titel Eat the Rich.

Die Stimmen zur Aufführung waren gemischt: "Grelle Groteske mit nur wenigen überzeugenden Attacken auf tatsächliche Mißstände, die sich durch ihre schrillen Rundumschläge ins Abseits stellt. Selbst Freunde des krudesten britischen Humors dürften nur beschränkt auf ihre Kosten kommen, zumal die lärmende Musik die Nerven zusätzlich strapaziert", so ein Kritiker des Establishments. "Klappe halten und weiter rocken", hieß es hingegen aus der unabhängigen Presse.

Der Baltimore Gun Clubreagierte aufgeschlossen auf alle Verbesserungsvorschläge und servierte dem aufgeschlosseneren Teil des Publikums im Anschluss leckere Häppchen, die in echter Selbstaufopferung von denen zur Verfügung gestellt wurden, die an allem etwas auszusetzen haben. und überhaupt, manche Leute sind sowieso überbezahlt für den Müll, den sie zusammenschreiben. Guten Appetit.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Der historische Gun-Club

Die Hamburger Band Baltimore Gun-Club hat ihren Namen aus den Werken des großen Jules Verne entlehnt. Der sozusagen "historische" Baltimore Gun-Club ist ein Zusammenschluss von Artellerietechnikern und -wissenschaftlern, sozusagen ein Think-Tank des viktorianischen Zeitalters.

Sie sind diejenigen, die die sagenumwobene erste Expedition zum Mond durchführten (geschildert in "Von der Erde zum Mond" und "Reise um den Mond"). Später kaufen sie den Nordpol auf und machen den versuch, die Neigung der Erdachse zu verändern (geschildert in "Kein Durcheinander" oder "Der Schuß am Kilimandscharo").

Der historische Baltimore Gun-Club ist somit nicht nur ein Teil der Ursprünge der ScienceFiction-Literatur, sondern auch ein besonderer Teil der viktorianischen Abenteuer- und Phantastikliteratur und der diese Sujets nutzenden Retrobewegung. Dies schließt sowohl den Steampunk ein, selbstverständlich findet sich der Baltimore Gun-Club auch in Alan Moores "League of extraordinary Gentlemen" und dem von Philip José Farmer begründeten "Wold Newton Universum" wieder.


Die Links verweisen auf Seiten der hervorragenden Collection Jules Verne von Andreas Fehrmann.

Montag, 6. April 2009

Lyrics :: 16 Tons

16 Tons (hier die bekannteste Version von Tennesse Ernie Ford) berichtet vom Leben der Kohlenminenarbeiter und ihrer fortschreitenden Verschuldung. Zuerst von Merle Travis 1945 aufgenommen, ist es eine einfache, aber eindringliche Nummer, die sozusagen in den historischen Graswurzeln des Rock liegt. Thematisch liegt es irgendwo zwischen den Spirituals der Baumwollpflücker und dem Blues der 30er Jahre, taugt aber auch als Gedenklied der Gewerkschaften (die es in den Vereinigten Staaten nie leicht hatten)...

Some people say a man is made outta mud
A poor man's made outta muscle and blood
Muscle and blood and skin and bones
A mind that's a-weak and a back that's strong

Chorus
You load sixteen tons, what do you get
Another day older and deeper in debt
Saint Peter don't you call me 'cause I can't go
I owe my soul to the company store

I was born one mornin' when the sun didn't shine
I picked up my shovel and I walked to the mine
I loaded sixteen tons of number nine coal
And the straw boss said "Well, a-bless my soul"

Chorus

I was born one mornin', it was drizzlin' rain
Fightin' and trouble are my middle name
I was raised in the canebrake by an ol' mama lion
Cain't no-a high-toned woman make me walk the line

Chorus

If you see me comin', better step aside
A lotta men didn't, a lotta men died
One fist of iron, the other of steel
If the right one don't a-get you
Then the left one will

Chorus

Sonntag, 25. Januar 2009

Looking for the Zone (2)

“For the human race life is a ceaseless competition for power, for fame, even love. But when the desire for victory is reduced to winning at any cost, then we can only guarantee our defeat.”

Outer Limits: "In the Zone"

Looking for the Zone (1)

You sip a liquor as burning as your life
Your life you drain like an eau-de-vie

And stride home to Auteil
To sleep among your fetish from Oceania or Guinea
Other forms of Christ and other faiths
Lesser Christs of dim aspirations

Farewell Farewell

Sun slit throat

Guillaume Apollinaire: "Zone"

Sonntag, 17. August 2008

Steampunk :: Zum Mond!

Dass der originale Baltimore Gun-Club jene Organisation war, die die ersten Menschen zum Mond schickten (lange vor Neal Armstrong und Perry Rhodan), sollte sich inzwischen herumgesprochen haben.
Vorsprung durch Technik! Selbst(er)findung mit den Mitteln der Technik! Kunst und Wissenschaft als angewandte Lebenskunst! Die originalen Steampunks!

Um die Band und unsere Musik in einen grösseren Kontext zu stellen, veröffentlichen wir hier demnach auch in loser Folge einige Fundstücke und Essays zum originalen Baltimore Gun-Club und verwandten Themen.

Als erstes ein schönes Fundstück aus der Feder von Franz Rottensteiner (kein Punk, trotz des Namens, sondern ein bekannter literarischer Publizist). Es trägt den Titel "Phantastische Fahrten. Traumziel Mond - Science-Fiction seit der Antike" und findet sich auf den Seiten von NZZ Folio:

"Seit beinahe jenen Zeiten, da der gute Mond, der so stille geht, nicht mehr als göttliches Wesen galt, sondern als eine andere, vielleicht bewohnbare und bewohnte Welt, wurde er auch zum Ort utopischer Sehnsucht. Untrennbar damit verknüpft ist der Traum vom Fliegen, denn anders ist der Mond nicht zu erreichen."
Lesen Sie den vollständigen Artikel >>>:

Sonntag, 20. Juli 2008

Jules Verne Wants You To Shoot The Moon

volcanic revolver as used by BGCTriviagasm: Jules Verne Wants You To Shoot The Moon: "Jules Verne first published From The Earth to the Moon, or De la Terre á la Lune, in 1865, pre-dating our first real visit to our lunar neighbor by over 100 years. It involves a post -American Civil War group called The Baltimore Gun Club firing a three-person capsule from an enormous gun. The goal: to get them to the Moon, although it would have been a one-way trip. Is trying to fire people into space crazy?"

Trivia und Facts zu dem Buch, dem die Band ihren Namen verdankt hier

Sonntag, 25. Mai 2008

Songgeschichte :: Southern Madness (4)

Fassen wir also zusammen: Southern Madness, ein Song, der nach Statement unseres Gitarrenhelden & Composers Henning S. inspiriert ist vom Feeling von Filmen wie "Planet Terror" - "Whiskey, Sex, Tod und Barbeque". In der - zum Beispiel beim legendären Schanzengig - veröffentlichten Version klingt das auch gut an.

Um unter Zeitdruck einen passenden Text zu finden, griff sich unser Texter (moi) den Zettel mit alten Lyrics (Hey Joe an der Elbe) mit Namen "Down By the River" und passte ihn gedanklich bzw. metrisch bzw. na so eben an die Melodie von Southern Madness an. Ecce: "Southern Madness", Take One bzw. "Le Swamp Version".

Während dies prinzipiell genug Tod und Sex hat, dazu noch den netten Sumpfpredigertouch, genügt ein sachter Hinweis darauf, dass etwas ganz ähnliches bereits vor einiger Zeit veröffentlicht wurde, nämlich von Neil "Axe-Murderer" Young bzw. Crosby, Stills, Nash & Young. Als Homage mag sowas angehen, aber man will ja originell bleiben. (Das ist ein bischen so wie die Folge von "Ausgerechnet Alaska", wo der DJ eine Kuh mit einem Katapult verschiessen wollte, und erst damit aufhörte, als man ihn darauf hinwies, dass es soetwas schon mal in "Die Ritter der Kokosnuss"gegeben habe...)

Und das ist das Ende dieser langwierigen Geschichte, die niederzuschreiben länger dauert als es sich attsächlich zugetragen hat. Gut dass die Woche vor dem Gig Henning unseren dickschädeligen Texter (moi) doch noch weiter motiviert hat... So entstand wenigstens noch was Gutes, frisch vom Blatt in die Menge gebrüllt...

Demnächst an diesem Ort: Neue Songs, neuer Wahnsinn, diesmal kurz und bündig. Cheerio!

Kontext :: Der Schatten der Pistole


Reklame für Pistolen der Firma "Volcanic" - screen capture aus der Dokumentation "Tales of the Gun" (The History Channel), via leverguns.com

Freitag, 23. Mai 2008

Beatclub :: Down By The River

So, und nun kommen wir zum Herzen der Bredouille (ist das ein echtes Wort? Bitte nachsehen - die Redaktion). Es reicht nämlich nicht nur, tolle Ideen zu haben, man muss sie auch überprüfen und verifizieren, dass es sich um etwas Authentisches handelt, sonst steht man irgendwann da und spielt stolz einen neuen Song für seine Freunde und Familie, derweil gerade aus dem Radio die neue Single einer angesagten Kapelle kommt, die ganz genau die gleiche Melodie benutzt. Bedenken wir noch einmal alles, was hier bereits zur Songgeschichte von Southern Madness gesagt wurde, und dann blättern wir in den online erhältlichen Musikvideos, so als ob wir mal wieder einen Track für unseren Beatclub suchen würden...

Und dann finden wir soetwas... Mann.



Written by Neil Young. Performed by David Crosby, Stephen Stills, Graham Nash and Neil Young on David Steinberg's show.

Songgeschichte :: Southern Madness (3)

Um einen guten Song hinzubekommen - Riff, Rhythmik, Melodie und Text zu vereinen in einer Hochzeit von Himmel und Hölle, um einmal prätentiös (und unzusammenhängend) William Blake zu zitieren, bedarf es schon etwas mehr. Harmonie, könnte man sagen, und natürlich ein offenes Ohr. Auf den fast fertigen Song, den die Saiten- und Perkussionsvituosen der Band in einer sängerfreien Probe einstudierten, konnte man schon ganz gut Bruchstücke von "Down By The River" legen, schön drückend und unangenehm - natürlich passte die ewige Wiederholung der Rhythmik nun gar nicht auf den doch sehr energischen Refrain.

Macht aber nichts, den Text hierzu zu konstruieren dauerte nur ein paar Minütchen, wobei man sogar klassische Vorgaben an Silbenzahlen beachten konnte. Man braucht also nicht immer Ewigkeiten, um etwas Passendes zu schreiben, wer hätte das gedacht.

Die Improvisierte Textanordnung (con rocky Refrain) schaffte es sogar auf eine Prägig-Schnellaufnahme, die man sich irgendwann auf unserer Compilation von GarageDay-Hits and Misses anhören kann, nachdem die Bänder gesäubert, digital remastered und vom Boston Philharmonic Orchestra neu aufgenommen werden. So gerüstet wanderten wir zurück an unsere Schreibtische, und der Textermann tat was nur ein Texter kann, er optimierte die Textfragmente aus "Down By The River" zu einem neuen feinen Song, der echt gut auf die Rhythmik und Melodie des Songes, der inzwischen schon "Southern Madness" hiess, passte.

Not bad... und hier kommt es...

Down by the river
The black orchids sigh
I caught my ol’ woman
Messing with a another guy
Down by the river, the big grey river
I caught ‘em fooling around
Caught my lady on her knees
Gotta take her down

Chorus
Love me, Baby,
You know I’ve been actin’ crazy
But don’t ask me, Baby,
Just where your sister’s gone

Down by the river
I stand with a cloud o’er my head
The preacherman has told me
How blissful sleep the dead
Down by the river, the big grey river
I dig a hole in the ground
I know I’m crying
But there is no sound

Chorus
Instrumental
Double Chorus



Schon nicht schlecht, nicht? Der Gesang der Schwarzen Orchideen... und auf die rhythmisch aufregende Stelle in der Mitte der Strophe geradezu einhämmernd immer wieder der Verweis auf den Fluss, wo das unsagbar Schreckliche geschehen ist... das hat schon was von Südlichem Wahnsinn (von Nick Cave allerdings auch). Abgefahren, Mann... Das heisst natürlich nicht, dass dies wirklich das war, was man gebrauchen konnte...

Lesen Sie weiter in Teil 4 >>>

Dienstag, 6. Mai 2008

Songgeschichte :: Southern Madness (2)

Ja, Hey Joe an der Elbe. Jedenfalls hatte unser Texter vor geraumer Zeit die glorreiche Idee, so etwas dumpf treibendes düsterliches zusammenzuschustern, was ungefähr' in Richtung "Hey Joe" hinkommen würde. Sie wissen schon, die Geschichte von einem Typen, der seine Frau beim Rummachen mit'm andern Macker erwischt. So jedenfalls hat es Torfrock mal zusammengefasst. Zusammen mit der eindringlichen Zeile "Down by the river, the gray big river" (was jeder, der die Elbe einmal am Morgen gesehen hat, verstehen wird) und Fragmenten von Hey Joe kam also schnell ein vorläufiger Text zusammen - eine Songidee, ein Exposé sozusagen - woraus man mal was machen könnte. Dementsprechend lag der Text, unter dem Titel "Down by the Big Gray River" also im Proberaum herum, als sich "Southern Madness" begann aus dem kreativen Prozess herauszukristallisieren.

Down by the river, the big grey river
I stand with a gun in my hand
Down by the river, the big grey river
I caught my woman with a another man
Down by the river, the big grey river
I caught her messing around
Down by the river, the big grey river
I took my old lady down

Down by the river, the big grey river
I stand with a gun in my hand
Down by the river, the big grey river
tears fall on splattered sand
Down by the river, the big grey river
I dig a hole in the soft ground
Down by the river, the big grey river
I wonder why there’s no sound

Down by the river, the big grey river
I stand with a cloud over my head
Down by the river, the big grey river
under the banks there sleep the dead
Down by the river, the big grey river
Graves slowly fill with the tide
Down by the river, the big grey river
Slowly she slips from my sight



Holla, ganz schön düsterlich, nicht? Irgendwie bekommt man den Verdacht, usner Texter wollte Nick Cave nacheifern. Viel Ähnlichkeit mit dem Song, seiner Dramatik - oder auch nur dem, was ihn inspiriert und vorangetragen hat - hatten diese Lyrics jedoch nicht. Andererseits, an diesem Punkt der Geschichte hatten Musik und Text noch nicht einmal zusammengefunden.

Lesen Sie weiter in Teil 3 >>>

Montag, 5. Mai 2008

Songgeschichte :: Southern Madness (1)

Opener des ersten Konzertes des BGC war der treibende schweißnaße Song "Southern Madness" (auch "Madness of the Day" nach dem Refrain), ein Song den wir extra für unser liebenswertes Publikum geschrieben haben. Ein Song, der nach Statement unseres Gitarrenhelden & Composers Henning S. inspiriert ist vom Feeling von Filmen wie "Planet Terror" - "Whiskey, Sex, Tod und Barbeque". Sehr passend, nicht wahr?

Wenn man in die Lyrics reinlinst, scheint das auch so ungefähr hinzukommen. Ein wenig Creedence Clearwater Revival, ein bischen Motorpsycho, aber insgesamt kommt der textliche Wahnsinn vor allem durch die Musik zum tragen, die Gewalt delikat dargereicht im Understatement. Dass der Text definitiv eigentlich erst eine Woche vorher in Bruchstücken aus dem Hirn des Texters tropfte, ist dann bloss eine erfreuliche, weil termingerechte, Info. Tatsächlich hätte der Song jedoch auch ganz anders heissen und klingen können, hätte man nicht noch einmal nachgefasst.

Und hierin, wie der Dichter sagt, liegt eine Geschichte verborgen.

Denn wenn die Woche vor dem Gig Henning unseren dickschädeligen Texter nicht noch weiter motiviert hätte, wäre aus "Southern Madness" eher etwas geworden wie Hey Joe an der Elbe oder so...

Lesen Sie weiter in Teil 2 >>>

Samstag, 26. Januar 2008

Kontext :: Wm. Butler Yeats und die Sintflut

Derweil ich meine Papiere zusammenpacke, um für die morgige Probe fit zu sein - hier noch eine Korrektur eines Verses, da ein Fehler zu beheben - murmelnd zu den Instrumentaltracks, die während der Woche unter der Hand ausgetauscht wurden, kehren meine Gedanken immer wieder zu The Rain zurück.

Und der Apokalypse.

Vielleicht erinnern wir uns... The Rain ist nicht nur der Klagegesang von jemandem, der wirklich langsam die Nase voll hat von der modernen Zeit, dem Menschen und überhaupt allem, sondern er steckt auch voller herausfordernder Energie, doch endlich etwas dagegen zu tun, ihr da oben. Der Regen, der kommen soll (und wird), so heisst es ja, soll 40 Tage und 40 Nächte dauern - wir drehen allen eine Nase und hoffen, dass nach der Sintflut alles besser wird.

Was meinen Sie?

Wir stehen mit solchen Posen nicht allein. Die Anfangsverse von The Rain ("I wonder why all things fall apart / The center can not hold") sind ein direktes Zitat aus dem Gedicht "The Second Coming" des Literaturnobelpreisträgers William Butler Yeats. Und da geht es auch nur bloss um, na, man kann es ja ahnen, das Ende der Welt.

Das macht Spass, gelle?

Wenn es also demnächst wieder zu regnen anfängt, lehnen Sie sich entspannt zurück und öffnen Sie eine lockere Dose Starkbier. Es ist wahrscheinlich bloss das Ende der Welt.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Kontext :: Eines Tages in Lakehurst

Der Absturz der Hindenburg, konserviert auf Film...

Kontext :: Hindenburg


Ich habe gerade die Lyrics für Song No.6 "Death Of An Airship" aka "Hindenburg" geliftet und generell einer Schönheitsoperation unterzogen, d.h. die Hälfte der Verse gestrichen und durch neue flottere ersetzt. Barum? Neun, nicht nur dass es besser klingen wird, als ich den Song vor 4 Millionen Jahren geschrieben habe, bin ich einfach von dem Bild des explodierenden Zeppelins ausgegangen, ohne mich mit solchen unnötigen Dingen wie historischer Exaktheit usw. zu belasten. So hiess es z.B. dass der Captain starb, "und gemischt mit Flammen herabfielen seine Schreie". Ähem.

Wie es aussieht, überlebt der Captain, wie die meisten Leute das Inferno und tat sich trotz schwerer Verbrennungen noch bei der Rettung der Passagiere hervor. Auch wenn die Katastrophe der LZ 129 Hindenburg als schweres Disaster (aus dem Griechischen: disaster heisst soviel wie "fallender Stern") gilt, starben doch "nur" 36 Personen (und zwei Hunde).

In den Text vorsichtig eingemischt sind nun mehr auch Zitate/Anklänge an die berühmte Reportage von Herbert Morrison, die man übrigens hier auch verbatim nachsehen kann.

Dienstag, 1. Januar 2008

We are the Gun

gun Look up gun at Dictionary.com
1339, gunne "an engine of war that throws rocks, arrows or other missiles," probably a shortening of woman's name Gunilda, found in M.E. gonnilde "cannon" and in an Anglo-L. reference to a specific gun from a 1330 munitions inventory of Windsor Castle ("...una magna balista de cornu quae Domina Gunilda ..."), from O.N. Gunnhildr, woman's name (from gunnr + hildr, both meaning "war, battle"); the identification of women with powerful weapons is common historically (cf. Big Bertha, Brown Bess, etc.); meaning shifted with technology, from cannons to firearms as they developed 15c. Great guns (cannon, etc.) distinguished from small guns (such as muskets) from c.1408. First applied to pistols and revolvers 1744. Meaning "thief, rascal" is from 1858. The verb meaning "to shoot with a gun" is from 1622; the sense of "to accelerate an engine" is from 1930. Gun-shy is 1884, originally of sporting dogs. Son of a gun is originally nautical. Gun-metal (commonly an alloy of copper and zinc) used attributively of a dull blue-gray color since 1905. Gunboat is from 1793; gunboat diplomacy is from 1927, originally with reference to China.

Freitag, 14. Dezember 2007

Kontext :: Superhuman Blues

Im Refrain des "Superhuman Blues" wird ein Mr. Kirby angefleht, einen vor diesem Jahrhundert zu retten. Wer war eigentlich Jack Kirby? Und was hat er gemacht? Muss man das wissen? Rock on, dude, and check this out:


Sonntag, 2. Dezember 2007

Kontext :: Knie

"Im Dezember 2002 flog das ganze Gebäude in die Luft, kurz vorher schoß ein Bosnier Harald C. ins Knie, und dann ging C. auch noch in Untersuchungshaft. Seitdem ist von dem Mann. der einst „der Schwätzer“ genannt wurde, nichts mehr zu hören."

Montag, 26. November 2007

Kontext :: Howling At The Moon

Während Sie der Demoversion von "Howling At the Moon" lauschen, lesen Sie doch mal ein bisschen über das Thema "Werwölfe". Wussten Sie, dass es auch mal einen Werwolf in Ottensen gab?

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