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Mittwoch, 28. April 2010

Reichtum ist Geschmackssache

Bei ihrem letzten Auftritt unter Ausschluß der Öffentlichkeit präsentierte der Baltimore Gun Club dem erschrockenen Publikum ihren neuesten Agitprop-Grotesksong mit dem vielsagenden Titel Eat the Rich.

Die Stimmen zur Aufführung waren gemischt: "Grelle Groteske mit nur wenigen überzeugenden Attacken auf tatsächliche Mißstände, die sich durch ihre schrillen Rundumschläge ins Abseits stellt. Selbst Freunde des krudesten britischen Humors dürften nur beschränkt auf ihre Kosten kommen, zumal die lärmende Musik die Nerven zusätzlich strapaziert", so ein Kritiker des Establishments. "Klappe halten und weiter rocken", hieß es hingegen aus der unabhängigen Presse.

Der Baltimore Gun Clubreagierte aufgeschlossen auf alle Verbesserungsvorschläge und servierte dem aufgeschlosseneren Teil des Publikums im Anschluss leckere Häppchen, die in echter Selbstaufopferung von denen zur Verfügung gestellt wurden, die an allem etwas auszusetzen haben. und überhaupt, manche Leute sind sowieso überbezahlt für den Müll, den sie zusammenschreiben. Guten Appetit.

Montag, 5. Oktober 2009

Spielfreude

Nüchtern betrachtet - aber wer will das schon - haben wir bald genug knackige Songs zusammen für zumindest ein Doppelalbum, wenn es sowas noch geben würde. Die Spielfreude ist also ungebrochen, und da kann man sich schon mal hinstellen und innerhalb einer halben Stunde einen neuen Song rausrotzen... beziehungsweise in einem meditativen und geschmackvollen Schöpfungsprozess eine weitere wohlklingende Weise komponieren.
Passend zu Halloween ist es diesen Sonntag mal wieder ein Song mit eher makabrem Unterton... Arbeitstitel "Graveyard Girl". Eine weitere Idee steht auch anklagend im Raum, Arbeitstitel "Gentrification".
Aaaargh, diese verdammten Yuppies!

Dienstag, 11. August 2009

Rehearsal [2]


Der Gun Club rockt das Set, vorletzte Probe vor dem Gig im Süden

Montag, 10. August 2009

Rehearsal [1]


Simon bei der vorletzten Probe vor dem Gig im Süden

Sonntag, 5. April 2009

The Heat and the Beat

axel m gruner vocals
ole jansen on drum

Sonntag, 15. März 2009

More Flow




In the Flow



Dienstag, 27. Mai 2008

Neues aus dem Probenraum

Ergebnisse der letzten Probe, Sonntag vor drei Tagen...

Eine Tonne Altglas entsorgt, komplett und zusammen mit anderem Schnösel, wie z.B. Schimmelkulturen, die uns "Papa" nannten.

  • Lehre:
  • a) Musiker sind Schweine
  • b) die leeren Pullen zeitnah entsorgen
  • c) von dem Pfand können wir uns unseren Tourbus kaufen

Trendige Multimediawand aufgebaut, komplett mit Computer und effektiven Computerboxen, die recht effektiv den ganzen Raum beschallen
  • Lehre:
  • a) Wir können jetzt zeitnah aufnehmen, mixen und re-mixen
  • b) den Proberaum zweckentfremden für plüschige Junggesellenparties
  • c) unter Windows liegen zu wenig Musikdatein, aber der Esoschwebetitel klingt auch ganz geil, wenn man genug getrunken hat und die Boxen genügend aufdreht

Zwei neue Songs wurden bei der letzten Probe eine Woche zuvor vorbereitet und konnten effektiv angespielt werden. Mit Textanlage und wenig Straffung sollten sie nächste Woche veröffentlichbar sein. [Für Numero Uno, eine Ballade, werden wir wohl ein klassisches Spuk-Poem aus den 30ern nutzen...]
  • Lehre:
  • a) Es geht voran
  • b) Texte zeitnah vorbereiten, dann klappt's auch mit'm Nachbarn
  • c) CD noch dieses Jahr, Emmy nächstes

Sonntag, 2. März 2008

Sie kommen...!

...die Produktionstage, die uns wohl bis Ende des Monats in den Proberaum bringen werden und an deren Ende saubere Aufnahmen in fetter Qualität, die super-hyperhoopy Remixes und unsere erste EP stehen werden.
Und so ungefähr sieht das dann aus (Pix by Mighty Ole):

Diskussionen an den Reglern...

...derweil der Bassist fleissig übt.

Konzentriertes Singen vom Blatt, weil man ja den Text schon so oft umgeschrieben, dass mans elber kaum noch weiss, welcher der aktuellste ist...

...man beachte die Mönchstonsur in der Fensterreflexion - Testosteron killt alles!

...derweil wird an den Verstärkern geschraubt...

...und der Bassist übt weiterhin fleissig. (Hiervon können wir uns alle eine Scheibe abschneiden, schnief...)

Weitere Pix im Archiv

Donnerstag, 28. Februar 2008

Instrumente der Grösse



ERstaunlich, wie friedlich sie wirken. Aber natürlich sieht man nicht das Blut auf den Saiten, und die Splitter im Auge des Betrachters...

Dienstag, 15. Januar 2008

Probe 1.4

Die neuen Räumlichkeiten überzeugen vor allem durch ihre helle Geräumigkeit (solange man sich nicht in den Kabeln verheddert.) Nach kurzer Orientierungsphase und extensivem Verkabeln ging es dann auch richtig gut ab. Neben dem obligatorischen Einspielen nach den Weihnachtsferien wurden auch gleich die neuen technischen Möglichkeiten genutzt und via die inzwischen angekauften Mikros und 8-Spur-Rekorder alle momentan bearbeiteten 6 Tracks mitgeschnitten (zwecks Doku und Forschung.) Auf unserer Myspace-Seite kann man sich mindestens zwei der so entstandenen Tracks anhören. („Superhuman Blues“ und „The Rain“) Für Probeaufnahmen ohne Studioqualität schon ganz ordentlich, und sicherlich klanglich den bisherigen „Garagenaufnahmen“ überlegen. Jetzt geht es daran, Präzision und Sound zu verfeinern.

Playlist:

  • Barmbek South
  • Superhuman Blues
  • The Rain
  • Howlin’ At The Moon
  • 24 On The Go
  • Death Of An Airship
Alle sechs momentan aktuellen Stücke konnten also erfolgreich rekonstruiert werden - zum ersten Mal auch in abgeschlossener Version unser neuer Smashhit "Death Of An Airship". Und dann gibt's ja auch noch ein paar Titel in Vorbereitung... You Sold Your Soul For an E-String! Vertigo Girl! Tough Guys Don't Dance! uvm.!

Donnerstag, 10. Januar 2008

Very good news

Eine gute Neuigkeit zum Jahresanfang, very good news indeed: KNEECAP steht ab sofort ein Proberaum zur Verfügung (yeah!!!). Nächster Termin (Aufbauen, Proben, Aufnehmen?) ist der kommende Sonntag.

RAUM-FACTS:
Ca. 30 qm, Tageslicht, Sofa, Kühlschrank, WC vorhanden (ein Glück).

GEBUCHTE TAGE:
Sonntag und Montag ganztags. Andere Termine sind spontan nach Absprache möglich.

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